Bleiglas Kirche

Bleiglas Zeichnet Hohe Brechzahl

Bei der Bleiglas genannten Sorte Glas ersetzt man die üblichen Erdalkalien wie Calciumoxid durch Bleioxid. Der Anteil für echtes Bleiglas muss dabei mindestens 18 % betragen. Geschliffenes Bleiglas wird oft auch als Bleikristall bezeichnet. Bleiglas ist auch in dickwandigen Gefäßen klar und lässt sich gut schleifen. Bleiglas zeichnet sich durch eine hohe Brechzahl, Farblosigkeit, Glanz und einen schönen Klang aus. Kennzeichnend ist auch das hohe spezifische Gewicht von 3,5-4,8 g/cm3. Wobei hier der überwiegende Alkalienanteil durch K2O eingebracht wird. 40 %) ist das in der Optik verwendete Flintglas.

Der Edelsteinersatz im Bleiglas

Der als Edelsteinersatz verwendete Strass ist ebenfalls ein besonderes Bleiglas. Aufgrund der hohen Dichte werden Fenster mit Bleiglas zur Abschirmung von Strahlungsquellen in der Radiologie, Nuklearmedizin, der Technik und bei der Herstellung von Kathodenstrahlröhren verwendet, wo eine freie Sicht in den Strahlungsbereich bzw. aufs erzeugt Bild notwendig ist. Bleiglas wird in der Kern- und Teilchenphysik als Nachweismedium und zur Energiebestimmung von schnellen, geladenen Elementarteilchen verwendet. Dabei werden Bleigläser im sinne als typischerweise 20 bis 30 Zentimeter langen Blöcken zu Wänden geschichtet, an deren Rückseite die im Bleiglas entstehende Tscherenkow-Strahlung mit Fotovervielfachern (Photomultiplier) in elektrische Spannungssignale umgewandelt wird. Solche Bleiglaswände können aus einigen Tausend Blöcken bestehen zum Exempel Flächen von mehreren Quadratmetern überdecken. Aufgrund ihrer Verwendung zur Energiemessung von Elektronen, Positronen und Photonen werden Bleiglaswände auch den elektromagnetischen Kalorimetern zugerechnet. Ein Beispiel für einen Nachweisdetektor mit großen Bleiglaswänden ist der am CERN im Betrieb gewesene universelle Detektor des UA1-Experimentes zur Untersuchung von Proton-Antiproton-Stößen.

Eingangsbereich des Hauptturms

Dieser Eingangsbereich – das Erdgeschoss des Hauptturms – ist die sogenannte »Ehrenhalle«. Sie erinnert knapp gefallenen Steglitzer Gemeindeglieder des ersten Weltkriegs. Diese Halle ist heute noch weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand und wurde beim Bau der Lukas-Kirche als neben anderen die beiden »Brennpunkte« konzipiert. Sie sollte – wie der Altarbereich als der andere »Brennpunkt« – besonders prunkvoll gestaltet werden. Bei der Einweihung der Kirche fehlten lediglich noch die Namens- Inschriften der Gefallenen, die dann 1920 in alphabetischer Reihenfolge hinzugefügt wurden. Die Kirche ist nach dem Evangelisten Lukas benannt. Dieserhalb und desterwegen wurde der Gemeinde Datum 2006 eine Lukasfigur geschenkt, die sich vorne rechts im Kanzelbereich befindet. Auch die Glocken tragen ausschließlich Inschriften aus dem Lukasevangelium. Als die Kirche Datum 1919 eingeweiht wurde, gab es bereits ein erstes Gussstahl-Geläut mit drei Glocken, Stiftung des Gutsbesitzer-Ehepaars Bäthge. Im zweiten Weltkrieg wurden diese Glocken stark beschädigt, auf die weise, dass die Lukas-Kirche 1959 ein komplett neues Geläut aus Bronze bekam.

Mit Bleioxid zum Bleifenster

Dort kann es gesintert werden. Anschließend erfolgt die Reduktion des Bleioxids Mithilfe von Koks zu metallischem Blei. Dies geschieht unauftrennbar Schachtofen, ähnlich dem beim Hochofenprozess verwendeten. Dabei werden schlackebildende Zuschlagsstoffe wie Kalk beigefügt. Dieses Verfahren kommt vor allem bei hochgradig mit PbS angereicherten Bleierzen zum Einsatz und ermöglicht die Bleierzeugung in einem Schritt. Dabei wird das sulfidische Erz nur unvollständig geröstet. Anschließend wird das Bleisulfid/Bleioxid-Gemisch weiter unter Luftabschluss erhitzt. ]). Vorteilhaft ist die kontinuierliche Prozessführung mit Beschränkung auf einen Reaktionsraum, der als einziger Emittent für Schadstoffe auftritt – im Vergleich dazu weisen die klassischen Produktionsverfahren das Sintern als zusätzlichen emittierenden Schritt auf. Das Rösten und die Reduktion finden parallel monadisch Reaktor statt. Das Bleisulfid wird ähnlich wie beim Röstreaktionsverfahren nicht vollständig geröstet. Ein Teil des Bleis entsteht somit durch Reaktion des Bleisulfids mit Bleioxid. Da der Reaktor leicht geneigt ist, fließen Blei und bleioxidhaltige Schlacke ab. Diese passiert die Reduktionszone, in welche Kohlenstaub eingeblasen und das Bleioxid so zu Blei reduziert wird.

Kursorische Blick auf die Moderne

Der kursorische Blick auf die Moderne zeigt, dass eine radikale Selbst-Infragestellung zum eigentlichen Entwicklungsfaktor von Kunst geworden ist und keineswegs zu deren finaler Liquidierung geführt hat. Beobachtete Verflüssigungsimpulse im Selbstverständnis von Kunst haben sich als notwendiger Ausgleich gegenüber systembedingten Erstarrungen erwiesen. Übertragen auf ein kirchliches Selbstverständnis könnte dies bedeuten, dass aktuell zu beobachtende Verflüssigungstendenzen auch einen Beitrag zu größerer Lebendigkeit darstellen können. Verflüssigung bedeutet ein Plus an Beweglichkeit und Formbarkeit, ein Plus an situationsgerechter Einstellung auf gesellschaftliche Veränderungen und ein Plus an Präsenz an Orten, die vom Evangelium her ein Anliegen der Kirche sein müssen. Wenn Kirche den Mut aufbringt, Herrschaftsgesten der Vergangenheit, überkommene Statussymbole und viele andere erstarrte Formen in Frage zu stellen und auch sterben zu lassen, wird sie sich im gesellschaftlichen Diskurs neu einbringen und damit ihrer Sendung nachkommen können. Vielleicht lässt sich für diesen nicht immer schmerzfreien Prozess der Selbstreinigung auch aus den dadaistischen Grundimpulsen etwas lernen.

Abschirmenden Wirkung des Bleiglase

Wegen der abschirmenden Wirkung des Bleis bestehen Kathodenstrahlröhren für Fernseher, Computerbildschirme etc. aus durchsichtigem Bleiglas. Dabei absorbiert das Blei die in Kathodenstrahlröhren zwangsläufig entstehenden weichen Röntgenstrahlen. Für diesen Verwendungszweck ist Blei noch nicht unbedingt zutreffen zu ersetzen, daher wird die RoHS-Richtlinie anderswo angewendet. Ferner wird Bleiglas für hochwertige Glaswaren als sogenanntes Bleikristall verwendet. Elementares Blei ist in kompakter Form für den Menschen nicht giftig. Metallisches Blei bildet an der Luft eine dichte, schwer wasserlösliche Schutzschicht aus Bleicarbonat. Bei metallischem Blei kann deshalb auf die Gefahrstoffkennzeichnung verzichtet werden. Toxisch sind gelöstes Blei und Bleiverbindungen, sowie Bleistäube, die durch Verschlucken oder Einatmen in den Körper gelangen können. Besonders toxisch sind Organobleiverbindungen, z. B. Tetraethylblei, die stark lipophil sind und rasch über die haut aufgenommen werden. Bei einmaliger Aufnahme von metallischem Blei oder schwer löslichen Bleisalzen ist nur bei hoher Dosierung eine Giftwirkung zu bemerken. Jedoch reichern sich selbst kleinste Mengen, über einen längeren Zeitraum stetig eingenommen, im Körper an, da sie z. B. in die Knochen eingelagert und nur bedächtig wieder ausgeschieden werden.

Kennzeichen zeitgenössischer Kunst

Das Uneindeutige und Offenbleibende sind Kennzeichen zeitgenössischer Kunst. Warum etwas nur andeuten? Warum es nicht klar und eindeutig Klartext? Ist es das Wesen von Kunst, etwas ahnbar zu umkreisen? Etwas mit den der Kunst eigenen Mitteln in eine – nicht ernst gemeint schlüssige – Ausdrucksform zu bringen? Etwas in eine dichte Beschreibung, in Darstellungzu fassen, die es deutlich zeigt und dabei gleichwohl Deutungsspielräume eröffnet? Wir suchen nicht einfach nach verschwommenen Fotos, verwischten Bildern und unkonturierten Formen. Bei deutlicher Abgrenzung zur Beliebigkeit geht’s uns vielmehr um den möglichen Mehrwert solcher Unschärfe. Sie betrifft auch die Kirche. Das Transzendente entzieht sich dem unmittelbaren Zugriff. Von Gott und seiner Wirklichkeit kann stets und ständig andeutungsweise gesprochen werden. Verfügbare Ausdrucksmittel wie Bilder und Gleichnisse erweisen sich als zu begrenzt und stellen dennoch die einzig mögliche und angemessene Weise dar, vom Unsagbaren zu reden. Doch entstehen Erfahrungen, die eindeutig sind. Im Beziehungsgeschehen erschließen sie sich. Auf der Durchreise dahin erscheint es aber geradezu als Notwendigkeit, Unklares, Uneindeutiges und Unscharfes zuzulassen.