Kunst und Kultur

Kunst & Kirchenraum

Kunst war in der Geschichte der Kirche lange eine „Magd der Kirche“. Ihre Aufgabe war es, christliche Tradition auszulegen. Wiederholt wurde sie dabei von weltlichen Herrschaftsansprüchen in den Dienst genommen. Es galt eine göttliche Legitimation des Machtanspruches künstlerisch zu bestätigen. Seit der Aufklärung sind Kunst und Kirche getrennte Wege gegangen. Die Kunst hat die Freiheit gewonnen, das „Andere“ mit ihrer eigenen Sprache auszudrücken. Künstlerinnen und Künstler sprechen mit ihren Formen und Farben, manchmal irritierend, verschiedentlich ermunternd, mitunter amüsant. Dabei Blick beider über das Gewohnte, über das Reale hinaus bietet sich der Dialog von Kunst und Kirche an. Vermehrt öffnen sich Kirchen als Orte für Ausstellungen oder Installationen. Vielfach ist der Raum nicht bebildert worden, sondern insgesamt künstlerisch gestaltet. Kunst und Kirche begegnen sich in diesen Räumen. Berührungspunkte und Unterschiede werden erkennbar. Raum und Kunst bedingen einander. Die Werke oder die Gestaltungen, als Gast oder als fester Bestandteil, können den Besucherinnen und Besuchern eine neue Wahrnehmung des Kirchenraums ermöglichen. Als Gegendienst ruft der Kirchenraum andere Reaktionen auf die Werke hervor als eine Galerie. Die Kunstwerke zuteil werden einen von geistlicher Tradition geprägten Raum. Kunst im Kirchenraum ist ein wichtiger Bestandteil, um auch räumlich glauben zu können und Gottesdienst mit allen Sinnen zu erfahren. Das, was durch Worte nicht sagbar ist, wird in der Kunst sichtbar.

Die mittelalterlichen Bleiglasfenster kommen zurück

In die Kirche in Kenz bei Barth (Vorpommern-Rügen) zurück. Seit Anfang dieser Woche haben Mitarbeiter der Firma „Derix Glasstudios“ aus dem Taunusstein angefangen, die rund 170 Felder, die sich auf insgesamt sechs Fenster verteilen, wieder einzubauen. Zu sehen sind Personen aus der Bibel sowie der pommerschen Geschichte. Zuvor wurden die einzelnen Felder in Hessen gereinigt, Risse wurden ausgebessert und die Stabilität wurde verbessert, indem ein fester Rahmen eingebaut wurde. Alexandra Jung hält eines der restaurierten Felder der mittelalterlichen Bleiglasfenster gegen die Sonne. Vor der Restaurierung ging mitten durch das Gesicht Jesu eine dicke, schwarze Bleirute. „Die haben wir entfernt und die Stelle geklebt“, berichtet die 35-Jährige. „Im Mittelalter war es die übliche Methode gebrochene Scheiben mit Sprungblei zu reparieren, da es keinen Kleber gab.“ Wenn möglich wurde das Sprungblei auf den Feldern entfernt oder verkleinert. So circa mittelalterlichen Bleiglasfenster zu schützen, wurde zudem ein spezielles Sicherheitsglas eingebaut.

Fette und Öle tun einem Opal aber in den meisten Fällen nichts

Trotzdem empfiehlt es sich gelegentlich mit klarem lauwarmem Wasser abbürsten um einem ermatten vorzubeugen. Bei stark verunreinigtem Schmuck kann man ein mildes Spülmittel zugeben, sollte dann aber nachspülen und mit weichem Tuch abtrocknen. Am wohlsten fühlt sich der Opal wenn er getragen wird. Er erhält dadurch ständig etwas Hautfeuchtigkeit und Hautfett. Der Opal fördere die Verdauung, wirkt entgiftend, lindere Entzündungen. Wird bei Blutarmut (Anämie) und Leukämie eingesetzt. Lindere Herz und Brust von Beklemmungen. Stärke die Immunabwehr. Stabilisiere den Kreislauf, schütze vor Erkrankungen der Herz-Kreislaufsystems Schwindel- und Schwächeanfällen und Erschlaffung und schlechter Durchblutung. Er soll bei Nierenproblemen helfen. Daneben soll er körperliche Leiden wie Halsentzündungen lindern bzw. allgemein gegen Entzündungen wirken. Er unterstütze die Heilwirkung bei allen Stoffwechselerkrankungen sowie bei Verdauungsstörungen. Der Feueropal behebe alle Energie-Mangelerscheinungen, rege die Geschlechtsorgane an und aktiviere die Nebennieren. Der Opal gilt als Muntermacher und vertreibe depressive Stimmungen und Ängste. Er wecke den Wunsch nach Abwechslung.

Er sitzt am Küchentisch

Er sitzt am Küchentisch und rubbelt auf seinem iPad, weiße Schirmmütze, dazu eine grüne Strickjacke gegen die Feuchtigkeit des Londoner Regens. Zwei Brandlöcher am rechten Ärmel. Vor ihm eine qualmende Zigarette und ein Kaffeebecher neben anderen der Aufschrift: „Keep calm and carry on smoking“. David Hockney beim Frühstück. Aufm iPad ist eine Spur zu sehen, das wie ein spitzer gotischer Bogen aussieht. Hockney. Vorgestern habe er den Dekan von Westminster getroffen. Dieser brauche ein neues Fenster für jene Kirche, in der seit Jahrhunderten die englischen Könige gekrönt und bestattet werden. Hockney sagte sofort Ja. Hockney malt nun lila und gelb mit seinem iPad. Abbey. David Hockney bei der Arbeit. Hockney wird im kommenden Jahr 80, aber bis jetzt gibt es nichts, das er lieber tut als malen. Es gehört zu Hockneys Freuden im Leben, dass beides gleichzeitig möglich ist. Kunst und Tabak gehören für ihn zusammen. Die Einschränkungen des Rauchens in der westlichen Gesellschaft sind für Hockney nichts weniger als eine Verschwörung „bös gesinnter Leute, die nicht einmal zurückschrecken, alte Menschen in der Winterkälte hierbei Tabak auf die Straße zu schicken“. Listiges Hockney-Lachen, die blauen Augen Hintern dicken Brillengläsern funkeln frisch. Qualm steigt auf vor seinem Gesicht.